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Achtung "Gefährliche Schulden"

Wenn man viele verschiedene Schulden hat, kann es schon einmal passieren, dass man den Überblick verliert. In einer solchen Situation ist es wichtig zu unterscheiden, welche Schulden sind sogenannte gefährliche Schulden, was sind normale Schulden.
Gefährliche Schulden sind all jene Schulden, wo bei Nichtbezahlung besonders unangenehme Konsequenzen drohen:

Miete, Strom/Gas, Heizung

Zum Beispiel wird bei einem Mietzinsrückstand früher oder später die Delogierung drohen, bei Nichtbezahlung von Strom/Gas- oder Heizungsrechnungen, wird derjenige bald in einer finsteren oder kalten Wohnung sitzen.
Es ist klar, dass es in einer solchen Situation, keinen Sinn hat, für die übrigen Schulden eine Regelung zu finden.
Miete – Zahlungen für Strom/Gas - und Heizung haben immer Vorrang vor allen anderen Zahlungen, zuallererst muss die Existenz gesichert sein - erst danach kann man sich Gedanken über Schuldenregelung machen.

Alimente

Auch Alimente müssen vorrangig bezahlt werden, Alimente sind Unterhaltszahlungen, die man für ein Kind leisten muss, das zum Beispiel nach der Scheidung nun bei der Ex-Gattin lebt.
Wenn jemand Alimentationsschulden hat, kann er wegen Verletzung der Unterhaltspflicht strafrechtlich verfolgt werden und auch ins Gefängnis gehen. Außerdem sind das die einzigen Schulden, wo jemand bis zu 25% unter das Existenzminimum gepfändet werden kann.

Polizei- und Verwaltungsstrafen

Auch bei Polizeistrafen und Verwaltungsstrafen – dies sind zum Beispiel Parkstrafen – werden Haftstrafen verhängt, wenn diese nicht bezahlt werden können. Polizei- und Verwaltungsstrafen verjähren innerhalb von 3 Jahren, daher wird die Polizei versuchen vor Ablauf dieser Frist das Geld zu bekommen: Dann kann es passieren, dass die Polizei plötzlich vor der Wohnungstüre steht und Sie auffordert, entweder die Geldstrafe zu bezahlen oder die Ersatzhaft anzutreten.
Daher ist wichtig: Polizei- und Verwaltungsstrafen haben eine Sonderstellung und müssen vorrangig behandelt werden.

Kontoüberzug

Ist Ihr Konto überzogen, kann die Bank jederzeit verlangen, dass Sie den gesamten offenen Betrag sofort einzahlen. Wenn Ihnen das nicht möglich ist, darf die Bank alle Eingänge (z.B. Arbeitslosengeld, Familienbeihilfe) einbehalten, auch wenn diese unpfändbar sind. Die Bank ist dann nicht mehr verpflichtet, von diesem Konto Geld an Sie auszuzahlen und Daueraufträge durchzuführen.

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wir helfen Ihnen gerne weiter! (Die österreichische Finanz-Schulden und Insolvenzberatung unterliegt der Schweigepflicht)

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